Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss


Ich darf trinken. Ich bin ja mit’m Rad da.“ – Falsch!

Alkohol hat im Straßenverkehr nichts zu suchen. Dabei ist es ein Irrglaube, wenn man meint, dass man betrunken statt des Autos das Fahrrad nehmen darf.

Schon ab 0,3 Promille gilt man in der Rechtsprechung als „relativ fahruntüchtig“. Die Polizei kann einen angetrunkenen Radfahrer aus dem Verkehr ziehen und ein Bußgeld verordnen. Bei Fahrunsicherheit oder einem Unfall drohen sieben Punkte in Flensburg. Auch der Führerschein ist schneller weg, als man meint.

Laut der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ist Alkohol die Hauptursache für Unfälle, die von Radfahrern verursacht werden. Denn unter Alkoholeinfuß werden die eigenen Fähigkeiten gerne überschätzt.

Also gilt: Wer trinkt, fährt besser mit Bus oder Bahn!